Die Röntgentechnologie von Comet Yxlon macht innere Strukturen von Bauteilen zerstörungsfrei sichtbar – vom kleinsten elektromechanischen Bauteil bis zum massiven Flugzeugtriebwerk.

Produktqualität unter Kontrolle behalten

Eine lückenlose Qualitätssicherung ist der Schlüssel für Geschäftswachstum. Die zerstörungsfreie Prüfung (NDT) mittels Röntgentechnologie hilft Herstellern, höchste Produktqualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit zu gewährleisten sowie Produktrückrufe, Produktionsstopps oder Ausfallzeiten zu vermeiden. Comet Yxlon Systeme machen Röntgenprüfungen höchst komfortabel, schnell und wirtschaftlich.

Industrielles Röntgen wird eingesetzt für

  • Erstmusterprüfung
  • Qualitätssicherung und Materialanalysen
  • Schadensanalysen wie z. B. von Fehlstellen, Lunkern, Rissen und Einschlüssen
  • Montageprüfung
  • Messungen von Außen- und Innenstrukturen
  • Prüfung von Mustern, Kleinserien und 100-%-Prüfung
  • Prozessüberwachung
Röntgenbild eines Aluminiumgussteils

Schnelle und effiziente Prüfung von Bauteilen nahezu jeder Größe

Das Spektrum an Prüfobjekten, die mit industriellen Röntgensystemen von Comet Yxlon untersucht werden können, ist enorm und reicht von mikrometergroßen Komponenten in der Halbleiterindustrie bis hin zu kompletten Kraftfahrzeugmotoren.

Starke Einblicke ins Innere dichter Teile.

Im Vergleich zur medizinischen Bildgebung arbeitet die industrielle Röntgentechnik mit höheren Energien, da die meisten in der Produktion verwendeten Materialien eine wesentlich höhere strahlungsabsorbierende Dichte aufweisen als organisches Gewebe. Die Systeme von Comet Yxlon für die zerstörungsfreie Prüfung decken einen Energiebereich von 20 kV bis 600 kV ab.

Wie funktioniert industrielles Röntgen?

Neben dem zu prüfenden Objekt benötigt die moderne industrielle Röntgentechnik im Wesentlichen eine Röntgenquelle und einen Detektor. Die Röntgenquelle sendet die Strahlung vom Brennfleck kegelförmig durch das Objekt. Die Strahlung wird anschließend von einem eindimensionalen Zeilendetektor (LDA) oder einem zweidimensionalen Flachdetektor (Digital Detector Array, DDA), ähnlich wie bei einem übergroßen Kamerasensor, erfasst.

Der richtige Brennfleck: Mini-, Meso-, Mikro- und Nanofokus

Entsprechend ihrer Fokusgrösse werden die verschiedenen Röntgenquellen als Mini-, Meso-, Mikro- und Nanofokus bezeichnet. Moderne Comet Yxlon Systeme mit einer hohen Dosisleistung der Röntgenquelle und Hocheffizienz-Detektoren ermöglichen eine Bildgebung in Echtzeit.

Mikrofokus-Röhre von Comet Yxlon
Comet Yxlon Zeilendetektor CTScan 3

Innovation durch die Nähe zum Kunden: der CTScan 3.

Der enge Austausch mit Kunden und ein feines Gespür für Marktentwicklungen sind die Motoren für Innovationen bei Comet Yxlon. Nur ein Beispiel: Angeregt durch den Bedarf an Detektoren, die Streustrahlung bewältigen können – wie sie bei Hochenergienähmen und der Untersuchung dichter Materialien auftritt –, entwickelte Comet Yxlon den CTScan 3, ein Zeilendetektor-Array (LDA), das an Auflösung und Stabilität unübertroffen ist.

Der Branche voraus mit den neuesten Detektormodellen.

Dank langjähriger Partnerschaften mit den führenden Herstellern digitaler Flachdetektoren können wir neue Modelle frühzeitig testen – und als Erste in unsere X-ray Systeme integrieren.

Geminy: Leistungsstarke CT-Techniken und Bildverbesserung

Als zentrale Benutzeroberfläche für alle Arbeitsabläufe führt die Comet Yxlon Software Geminy den Anwender durch Automatisierung, Assistenten und Voreinstellungen reibungslos durch den Prüfprozess. Darüber hinaus ermöglichen leistungsstarke CT-Techniken ein optimales Spektrum an Bauteilgröße, Geschwindigkeit und Bildqualität. Softwarefilter reduzieren oder eliminieren typische Artefakte, um zuverlässige Prüfergebnisse und qualitativ hochwertige Daten zu erzielen.

Von Geminy bereitgestellte Bildverbesserungsfunktionen
Kollimator für Zeilendetektorscans

Kollimatoren zur Reduzierung von Streustrahlung

Brillante, kontrastreiche Bilder in höchster Auflösung sind erforderlich, um selbst kleinste Details und potenzielle Fehler zuverlässig zu erkennen. Blenden (Kollimatoren), die direkt vor dem Austrittsfenster der Strahlungsquelle platziert werden, können die Strahlung bereits während des Scans bündeln und störende Streustrahlung reduzieren, insbesondere bei der Fächerstrahl-CT.

Röntgen, CT, 2D, 3D – wo liegt der Unterschied?

Kurz gesagt: Während der Begriff „industrielle Röntgentechnik“ das klassische Durchleuchtungsverfahren zur Erzeugung zweidimensionaler (2D) Bilder eines Bauteils bezeichnet, ist die industrielle Computertomographie (CT) das digitale Röntgenverfahren, das 2D-Schichtbilder zu einem dreidimensionalen (3D) Modell zusammenfügt.

Wie sicher ist industrielle Röntgentechnik?

Für einen sicheren Strahlenschutz sind Röntgenprüfsysteme mit einer bleidichten Strahlenschutzkabine ausgestattet oder in einem Strahlenschutzbunker installiert. Spezielle Sicherheitsschaltungen verhindern, dass das System bei aktivem Röntgenbetrieb geöffnet werden kann.

Die Erweiterung von klassischem Röntgen und CT: Computerlaminografie.

Computerlaminografie wird verwendet für flache Bauteile, die im Röntgensystem nicht gedreht werden können, wie z. B. Flugzeugtüren, oder für flache Mikrochips, wo die Laminographie viel schneller ist als die Computertomographie.

3D-Visualisierung eines Laminography-Scans einer mehrschichtigen Leiterplatte unter Verwendung der Funktion „Inverted Clipping Box“

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