- Startseite
- Blog
- Industrielle CT liegt im Trend: Mehr Lebensqualität durch additive Fertigung
Industrielle CT liegt im Trend: Mehr Lebensqualität durch additive Fertigung
20. August 2019 | Jeff Urbanski
Das Wachstum des Orthopädie-Marktes bietet enorme Chancen für die industrielle Computertomografie (CT) als Qualitätsprüfwerkzeug für diese streng regulierte Industrie, in der Qualität ...
Das Wachstum des Marktes für Orthopädie bietet eine enorme Chance für die industrielle Computertomografie (CT) als Qualitätsprüfwerkzeug für diese stark regulierte Industrie, in der Qualität und Sicherheit von größter Bedeutung sind. Dieser Artikel im kürzlich erschienenen Magazin Medical Design Briefs untersucht, wie die CT ein wertvolles Werkzeug für Design- und Qualitätsingenieure sein kann, um sicherzustellen, dass ihre kritischen Produkte regulatorische Standards erfüllen und übertreffen, und erläutert zudem die Vorteile der CT für die additive Fertigung.
Schlüsselfaktoren in der wachsenden Industrie für orthopädische Geräte sind:
- der kontinuierliche Anstieg degenerativer Erkrankungen
- eine wachsende alternde Bevölkerung
- die weite Verbreitung von Adipositas und Bewegungsmangel
- das frühere Auftreten von Muskuloskeletale-Erkrankungen
Die Anforderungen des Marktes haben zu einer frühen Einführung technologischer Fortschritte und neuer Produkteinführungen geführt. Hersteller haben signifikante Verbesserungen an Implantatsmaterialien und den Verarbeitungsmethoden von Implantaten vorgenommen, wodurch diese zuverlässiger und langlebiger geworden sind. Die additive Fertigung (AM), auch bekannt als 3D-Druck, gewinnt in der Orthopädieindustrie mit der Produktion von maßgeschneiderten Implantaten, medizinischen Geräten und Orthesen aus verschiedensten Materialien an Dynamik. In diesem Artikel lesen Sie, wie die AM-Technologie OP-Zeiten verkürzt, ein individuelles Design ermöglicht, langfristig zu einer besseren Stabilität des Implantats führt und die klinischen Ergebnisse chirurgischer Eingriffe verbessert.
Die additive Fertigung etabliert sich im Gesundheitswesen aus mehreren Gründen als wertvolles Werkzeug. Einer der wichtigsten ist die Designfreiheit bei komplexen Strukturen. Ein weiterer ist die Möglichkeit, Medizinprodukte individuell an die Bedürfnisse einzelner Patienten anzupassen. Da Patienten, die ein Hüftimplantat benötigen, immer jünger werden und oft einen aktiveren Lebensstil pflegen, erfordert die Versorgung dieser atypischen Patienten neue Design- und Fertigungsansätze – und die CT ist ein zentraler Bestandteil davon.
Die industrielle CT kann den Prozess durch eine präzise Prüfung der Pulverqualität und eine schnellere Ermittlung der Parameter beschleunigen. Wenn es um orthopädische Implantate wie Hüft- oder Knieprothesen geht, erwarten Patienten von dem Eingriff Schmerzfreiheit, eine bessere Mobilität und eine höhere Lebensqualität.
Erfahren Sie, wie sich mit der AM bewährte Ansätze zur Lösung anhaltender Probleme in der Orthopädie bieten. Der Einsatz der industriellen CT als Qualitätskontrollwerkzeug trägt dazu bei, das Versprechen besserer Medizinprodukte für Patienten weltweit einzulösen. Lesen Sie den vollständigen Artikel darüber, wie die industrielle CT die Herstellung von Orthopädieprodukten optimiert, auf Medical Design Briefs
oder laden Sie unser Whitepaper zum selben Thema herunter.
Für den Download registrieren
Die drei neuesten News
Technologie-Spotlight: 3D-Röntgenprüfung mit Produktionsgeschwindigkeit durch kontinuierliche Rotation und KI-Rauschunterdrückung
29. Oktober 2026 | Hao-Che Chien und Chien-Yu Kuo
Wie ein kombinierter, hardware- und softwarebeschleunigter Workflow die qualitativ hochwertige TSV-Inspektion näher an die Produktionslinie bringt.
Mehr lesenBlick durch das Glas: Röntgenprüfung von Through-Glass Vias (TGV) für Advanced Packaging
22. Juni 2026 | Dr. Daniel Stickler
Glas gewinnt als Substratmaterial für Advanced Packaging in der Halbleiterindustrie zunehmend an Bedeutung. Seine Dimensionsstabilität und seine elektrischen Eigenschaften machen es zu einer interessanten Basis für Großflächensubstrate und hochdichte Verbindungstrukturen. Wenn jedoch elektrische Verbindungen durch das Glas geführt werden (Through-Glass Vias, TGVs), entsteht eine neue Prüfherausforderung: Viele der relevanten Defekte sind von der Oberfläche aus nicht mehr sichtbar. Auf der Photomask Japan 2026 haben wir unsere ersten Bildbeispiele für Substrate aus Glas und TGV-Strukturen vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, wie die Röntgentechnik einen zerstörungsfreien Einblick in Defekte in geätzten Glasdurchführungen und metallisierten TGVs ermöglicht – und warum Schrägaufnahmen, Computerlaminografie, Detektorleistung und KI-gestützte Analyse dabei entscheidend sind.
Mehr lesenNeue Entdeckungen im Duvenseer Moor in Schleswig-Holstein dank CT.
8. Juni 2026
Anfang des Jahres hatten wir die Gelegenheit, mit der Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte Medizintechnik IMTE (Fraunhofer IMTE) und dem Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) an einem einzigartigen Fund in einem Auerochsenschädel zu kooperieren, der im ältesten bekannten Grab Norddeutschlands – dem Duvenseer Moor in Schleswig-Holstein – entdeckt wurde.
Mehr lesen
CT and AM in Orthopedics (pdf)