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Wie die CT die Leistung agiler Designs aus der additiven Fertigung vorhersagen kann
29. April 2019 | Ana Segrt
Die additive Fertigung (AM) ist eines der revolutionärsten Verfahren der letzten Jahre und hat den Industriemarkt maßgeblich beeinflusst.
Die additive Fertigung (AM) zählt zu den revolutionärsten Verfahren der letzten Jahre und hat den Industriemarkt nachhaltig verändert. AM, auch als 3D-Druck bekannt, baut Objekte Schicht für Schicht aus Materialien wie Polymeren, Metallen und Verbundwerkstoffen auf. Diese sich rasant entwickelnde Technologie verändert das ingenieurtechnische Denken beim Produktdesign grundlegend, da sie eine enorme geometrische Freiheit bietet. Je komplexer das Design jedoch ist, desto anspruchsvoller (und unverzichtbarer) wird dessen Prüfung in der Qualitätskontrolle.
Viele Hersteller und Designer setzen auf die industrielle Computertomografie (CT) für die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) von Bauteilen, um die Qualität über den gesamten F&E- und Produktionsprozess hinweg sicherzustellen. Ein CT-Scan erzeugt eine 3D-Volumendichtemarte. Dieses 3D-Volumen entsteht durch die Rekonstruktion einer Vielzahl von 2D-Röntgenbildern. Leistungsstarke Software kombiniert zahlreiche 2D-Projektionsbilder zu einem 3D-Volumen nahezu jedes Bauteils, Objekts oder Produkts. Dies ist von entscheidender Bedeutung für alle Anwendungen, bei denen der Hersteller das Innere eines Objekts zerstörungsfrei betrachten möchte – gerade dort, wo die Komplexität durch diese neue Fertigungsmethode am stärksten zunimmt.
Obwohl sich die CT-Technologie fest als verlässliches ZfP-Verfahren etabliert hat, ist sich mancher Ingenieur vielleicht gar nicht bewusst, welch wichtige Rolle sie bereits in der Forschungs- und Entwicklungsphase spielen kann. Der Einsatz von CT in der FuE hilft, viele Probleme im späteren Produktionsprozess zu vermeiden, indem entscheidende Informationen zum Bauteildesign, zu den Rohmaterialien und zur Maßhaltigkeit der Geometrie gewonnen werden – Aspekte, die für den Produkterfolg unerlässlich sind. Werden Konstrukteure erst einmal auf das Potenzial von CT als Informationsinstrument und nicht nur als reines Qualitätssicherungswerkzeug aufmerksam, werden sie die CT mit anderen Augen sehen. Dieses Whitepaper soll Konstrukteure über die Vorteile der CT bei der Bewertung von Bauteilentwürfen informieren: So lässt sich ermitteln, wie sich das Bauteil verhalten wird, ob es den Anforderungen entspricht und ob es Messvariablen gibt. Wie so oft hilft das zu Beginn gewonnene Wissen dem Designer, agiler zu agieren und kostspielige Ausfallzeiten in der Design- und späteren Produktionsphase zu vermeiden. Zudem werden Missverständnisse bezüglich der CT ausgeräumt und verdeutlicht, warum jüngste technologische Verbesserungen bei Scan-Geschwindigkeit, Auflösung und Preis-Leistungs-Verhältnis die CT zu einem hervorragenden Werkzeug für die frühe FuE-Phase machen.
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CT in der additiven Fertigung (PDF)