Ein Blick in das Verborgene

28. Januar 2021 | Gina Naujokat

Die Elektromobilität bringt neue Herausforderungen mit sich. Neue Komponenten erfordern neue Prüfverfahren, um Funktion und Sicherheit zu gewährleisten. In einem gemeinsamen Projekt ist es dem Fraunhofer IFAM und YXOLON erstmals gelungen, das Innere von Gussrotoren zu durchleuchten.

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Die Elektromobilität stellt die Automobilindustrie vor zahlreiche neue Herausforderungen. Neue Komponenten erfordern bisweilen neue Prüfverfahren, um Funktionalität und Sicherheit zu gewährleisten. Forschung und Entwicklung laufen auf Hochtouren, und durch Partnerschaften entstehen Lösungen, die die bisherigen Grenzen des Machbaren deutlich verschieben. In einem gemeinsamen Projekt ist es dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung und Yxlon International erstmals gelungen, einen Blick in das Innere von Gussrotoren zu werfen.

Die drei neuesten News

Technologie-Spotlight: 3D-Röntgenprüfung mit Produktionsgeschwindigkeit durch kontinuierliche Rotation und KI-Rauschunterdrückung

29. Oktober 2026 | Hao-Che Chien und Chien-Yu Kuo

Wie ein kombinierter, hardware- und softwarebeschleunigter Workflow die qualitativ hochwertige TSV-Inspektion näher an die Produktionslinie bringt.

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Blick durch das Glas: Röntgenprüfung von Through-Glass Vias (TGV) für Advanced Packaging

22. Juni 2026 | Dr. Daniel Stickler

Glas gewinnt als Substratmaterial für Advanced Packaging in der Halbleiterindustrie zunehmend an Bedeutung. Seine Dimensionsstabilität und seine elektrischen Eigenschaften machen es zu einer interessanten Basis für Großflächensubstrate und hochdichte Verbindungstrukturen. Wenn jedoch elektrische Verbindungen durch das Glas geführt werden (Through-Glass Vias, TGVs), entsteht eine neue Prüfherausforderung: Viele der relevanten Defekte sind von der Oberfläche aus nicht mehr sichtbar. Auf der Photomask Japan 2026 haben wir unsere ersten Bildbeispiele für Substrate aus Glas und TGV-Strukturen vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, wie die Röntgentechnik einen zerstörungsfreien Einblick in Defekte in geätzten Glasdurchführungen und metallisierten TGVs ermöglicht – und warum Schrägaufnahmen, Computerlaminografie, Detektorleistung und KI-gestützte Analyse dabei entscheidend sind.

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Neue Entdeckungen im Duvenseer Moor in Schleswig-Holstein dank CT.

8. Juni 2026

Anfang des Jahres hatten wir die Gelegenheit, mit der Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte Medizintechnik IMTE (Fraunhofer IMTE) und dem Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) an einem einzigartigen Fund in einem Auerochsenschädel zu kooperieren, der im ältesten bekannten Grab Norddeutschlands – dem Duvenseer Moor in Schleswig-Holstein – entdeckt wurde.

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